Solidarität mit unseren Energieversorgern

Als Freund moderner Technologie will ich nicht wieder mit Dampflokomotiven fahren. Deshalb unterstütze ich unsere Energieversorger.

In einer Situation der Stimmungsmache gegen unsere Energieunternehmen sehen wir uns vom Freundeskreis der Energieversorger in der Pflicht, wieder auf eine sachliche und faire Diskussion hinzuwirken. Täglich genießen wir die Vorzüge einer sicheren und komfortablen Versorgung mit Energie. Unsere Wohnungen sind am Abend hell erleuchtet. Stromausfälle wie kürzlich bei der Übertragung eines EM-Fußballspieles aus Österreich kennen wir in Deutschland nicht. Im Winter sitzen wir in behaglich geheizten Räumen, und wenn wir mit dem Auto an die Tankstelle fahren, können wir immer sicher sein, dort auch Treibstoff zu erhalten. Dies verdanken wir den Mineralölkonzernen und unseren Energieversorgern RWE, EON, Vattenfall und ENBW.

Spitzenleistungen haben selbstverständlich ihren Preis und das verdiente Geld wird von den Energieversorgern mit Vernunft reinvestiert. Ein tüchtiges Management, die Pflege des Betriebsklimas und Maßnahmen zur Selbstbehauptung der Unternehmen auf internationalen Märkten – das alles kostet viel Geld. Die Ausgaben des Siemenskonzerns zeigen, welche gigantischen Summen heute bereitgestellt werden müssen, um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. Am Beispiel des Volkswagenwerkes sehen wir, wie teuer es ist, in enger Zusammenarbeit zwischen Unternehmensführung und Betriebsrat für ein gutes Betriebsklima zu sorgen. All diese Investitionen kommen am Ende aber wieder uns Verbrauchern zugute. Über seine Zahlungen für Energie leistet der Verbraucher auch einen Beitrag zur deutschen Außenpolitik. In Saudi-Arabien z.B. kann sich die Königsfamilie nur Dank angemessener Verdienste aus dem Ölgeschäft an der Macht halten. Niedrigere Einnahmen würden sehr bald zu einer Destabilisierung des Königshauses und zu einer Machtübernahme durch islamische Fundamentalisten führen. Die Folgen für unsere Ölversorgung wären nicht auszudenken.

Neuerdings gibt es in Ulm und Umgebung eine Bürgerinitiative gegen die Erhöhung von Strom- und Gaspreisen. In Versammlungen und Pamphleten wiegelt sie auf, hetzt gegen seriöse Unternehmen und schreckt nicht einmal davor zurück, den braven schwäbischen Bürger zum Zahlungsboykott aufzufordern. Im „Ulmer Aufruf“ sprechen sich die Mitglieder der BI dafür aus, den Energieversorgern die Gas- und Stromnetze wegzunehmen, deren Profite über Steuern abzuschöpfen und sie bedürftigen Bürgern zufließen zu lassen. Hier sind Verfassungsfeinde am Werk. Diese Subjekte bedrohen unsere freiheitlich-demokratischen Grundordnung und unser liberales Wirtschaftssystems. Wir vom Freundeskreis der Energieversorger wollen ihnen mit großer Entschlossenheit entgegentreten. Deshalb fordern wir alle Verbraucher zur Solidarität mit ihren Versorgungsunternehmen und den arabischen Ölförderländern auf.

– Sagen Sie ja zu den Energiepreisen. Denken Sie daran: Sicherheit, Qualität und gesunde Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen, gibt es nicht zum Sparpreis.
– Seien Sie stolz darauf, über den Benzinpreis einen Beitrag zu einer deutschen Außenpolitik leisten zu dürfen, die auf Vernunft baut.
– Vertrauen Sie unserem engagierten Bundeswirtschaftsminister Michel Glos (CSU), der über unsere Energiemärkte wacht, jederzeit bereit, bei Unregelmäßigkeiten blitzschnell einzugreifen.
Für Ihre Unterstützung dankt Quasselstrippe, der Vorsitzende vom Freundeskreis der Energieversorger.

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