Kommunalwahl 2009 in Ulm (2)

Joachim Hedwig – Ein Sheriff räumt auf

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Auch wenn sie es in der Öffentlichkeit nicht zugeben: Die Älteren von unserem Stammtisch schauen gerne alte amerikanische Western, bevorzugt solche, in denen ein einsamer und mutiger Sheriff eine Stadt rettet, indem er die Bösewichter im Kampf mit dem Revolver niederstreckt oder sie aus der Stadt jagt, während die feigen und opportunistischen Bürger das gesetzlose Treiben der Banditen hinnehmen.

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Wegen dieser Sympathie für den furchtlosen Sheriff steht auf unserer Empfehlungsliste für die Gemeinderatswahl ein Mann ganz oben: es ist der CDU-Fraktionsvorsitzende im Ulmer Gemeinderat Joachim Hedwig . Entschlossen und allein hat er den Kampf gegen Kräfte aufgenommen, die still und heimlich unsere städtische Gesellschaftsordnung zerstören wollen.

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Teils sitzen die grün-terroristischen Schläfer mitten in der Stadtverwaltung, teils üben sie das Amt des Volksvertreters aus. Dank seiner scharfen Beobachtungsgabe und seines noch schärferen analytischen Denkvermögens konnte der CDU-Gemeinderat Hedwig jene zwei subversiven Elemente identifizieren, die für die gewalttätigen Ausschreitungen bei einer antifaschistischen Demonstration am 1.Mai 2009 in Ulm verantwortlich sind. Ihre Namen sind Michael Joukov und Markus Kienle.

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Joukov hatte in einem Appell dazu aufgerufen, sich am Morgen des 1.Mai vor dem Ulmer Bahnhof zu versammeln, um Teilnehmern einer NPD-Kundgebung den Zutritt in die Stadt friedlich zu verwehren. Kienle soll sogar an der Demonstrationsroute der Nazis gestanden und seine Missbilligung des Naziaufmarsches unverhohlen in einem Gespräch mit dem CDU-Finanzbürgermeister Czisch zum Ausdruck gebracht haben.

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Wie nützlich ein Sheriff für die städtische Gesellschaft sein kann, zeigt ein Blick in die Vergangenheit, als es noch keinen höchsten Vollzugsbeamten mit richterlichen Befugnissen in Ulm gab. Vor etwa zehn Jahren ereignete sich in Ulm der größte politische Skandal der Nachkriegsgeschichte: Der CDU – Oberbürgermeister – Kandidat Frank Ahnefeld griff in die Kasse eines Sportvereins, dessen Vorsitzender er war, und beglich mit dem Geld Schulden, die er mit seiner Firma verursacht hatte. Der Staatsanwalt musste ermitteln, ein Richter musste den CDU-OB-Kandidaten zu einer Bewährungsstrafe verurteilen. Hätte es damals schon einen so entschlossenen Sheriff wie Joachim Hedwig in Ulm gegeben, wäre die Straftat wahrscheinlich gar nicht begangen worden.

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/ 28.5.09

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