Manfred Osters Architekturphilosophie

Osters Architektur-Philosophie

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Ulms Sparkassenchef ist nicht doof

Heißt Manfred Oster der Erste

Im Nebenberuf ist er Philosoph

Hält Denken fürs Allerschwerste

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Manfred spricht über Architektur

Den Neubau der Stadtsparkasse

Komplexe Materie? Keine Spur!

Das versteht sogar die Masse:

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Vorn geht’s ins Gebäude rein

Und hinten wieder raus

Es ist klasse, es ist fein

Unser einzigartiges Haus.

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Oster, Ulms Sparkassen-Hauptwart

Baut im Zentrum eine Kaserne

Woher er bloß die Millionen hat

Wüsste mancher Bürger gerne

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Doch Manfred spricht über Architektur

Den Neubau der Stadtsparkasse

Komplexe Materie? Keine Spur!

Das versteht sogar die Masse:

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Es gibt gar viele Fassaden

Geordnet und sehr schlank

Einladend auch die Arkaden

Charaktervolle Scheiben blank.

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Die Räte schauen allem nur zu

Ulms Mitte wird verschandelt

Gönner und Wetzig geben Ruh

Mit Bürgern wird nicht verhandelt.

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Und Manfred spricht über Architektur

Den Neubau der Stadtsparkasse

Komplexe Materie? Keine Spur!

Das versteht sogar die Masse:

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Oben schützt ein großes Dach

Unsre Mitarbeiter vor Regen

Im Hause hören Sie keinen Krach

Der Bau ist für Ulm ein Segen.

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SparkasseUlmAbbruch

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Wichtiger Hinweis:

Der nachfolgende Text ist keine Satire.Mit dieser Bemerkung zur Textsorte kommen wir möglichen Anrufen des Pressesprechers der Sparkasse Ulm zuvor. Die Hervorhebungen im Text stammen von uns. Sie weisen auf sprachlich besonders gelungene Formulierungen oder auf die Explikation einer besonders tiefgründigen Idee hin.

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Manfred Oster über den Neubau der Sparkasse Ulm / swp online Filmbeitrag 27.7.2012

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Zitate aus Osters Antworten auf Fragen eines Journalisten

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Wir haben eine Fassade, die ist sehr schlank von der Westseite her, sehr geordnet. Sie hat auch noch so einen ruhigen Charakter durch die Scheibe, die da steht. Wir haben auf der anderen Seite eine zurückhaltende Gliederung – der Fenster – und gleichzeitig dann Arkaden. Arkaden laden natürlich immer ein. Alles sieht man auf einmal.

Ich glaub des Faszinierende ist in dem Fall, es ist spürbar, dieses Gebäude ist Teil der Stadt.

Des neue Gebäude ist so entstanden, dass – wir – immer das Interesse hatten, zusammen zu sein, und wir wollten an einen Standort und deshalb haben wir dann dieses neue Gebäude geplant zusätzlich zu dem, was wir mit der Sanierung wollten.

Diese Gebäudeteilung, also die Aufteilung in zwei Gebäude ist nicht nur im Interesse der neuen Baulichkeit, sondern – ist – Urinteresse der Stadtentwicklung, Verbindung Weinhof rüber – in den anderen Teil der Stadt – über den Neuen Bau – und des wird hier natürlich sehr deutlich gezeigt.

Die Terrassen, die Se do sehen, die sind ja dadurch entstanden, dass die Gebäude über diese unterschiedliche Gebäudehöhe in der Wuchtigkeit ganz klein wenig zurückgefahren wurden. Daraus entsteht genau die Gliederung, die wir brauchen, auch der Blick vom Weinhof zum Münster usw. Natürlich isch des damit a ganz prima Chance, auch aufs Dach zu können.

Also ich empfähl Ihnen zunächst mal durch den Eingangsbereich jetzt mit mir zu gehen. Im Haupteingang muss immer das sein, was man so im Vorbeigehen tut. Sparkasse to go – oder sowas.

Wir haben dann auch eine Art Sparkassenpassage. Sie müssen sich vorstellen, des Haus 66 – können Se dr Länge nach ganz durchgehen und dann kommen Se wieder nach außen, stehen vor dem nächsten Gebäude – dort ham wir vor, alles rund um die Immobilie zu platzieren.

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ZUM INTERVIEW

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29.7.2012

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