Armut in Ulm

 Armut in Ulm

 

Die Not wird immer größer

Armut hat viele Gesichter. Auf dem Foto von Matthias Kessler (SWP 2.2.2010) sehen Sie von links nach rechts die betroffenen Donaufreunde Noerenberg, György, Gönner, Busek und Langer beim Bechern. Getafelt wurde vermutlich später. Wird sich die Philosophie dieser Herren bewahrheiten, wonach die wachsende Armut nur mit einer neuen Donaustrategie zu bekämpfen ist? Eine schwere Frage.

Während im ersten Halbjahr 2009 noch 8.269 Kunden im Ulmer Tafelladen verbilligt einkauften, waren es im zweiten Halbjahr bereits 11.415. Das entspricht einem Anstieg um knapp 40 Prozent.

Etwa 10 Prozent der Bevölkerung leben in Deutschland an der Armutsgrenze, in Ulm sind das ungefähr 12.000. Auch das Ulmer Donaubüro lebt an der Armutsgrenze.
Muss das Donaubüro in Zukunft noch mehr sparen? Muss das Donaufest verbilligte Lebensmittel aus dem Ulmer Tafelladen beziehen? Muss die Donauakademie auf die Verpflichtung eines neuen Referenten für Literatur verzichten?

Nein! Soweit darf es nicht kommen. Unserem OB Gönner (SPD) wird es bestimmt gelingen, durch weitere sinnvolle Einsparungen im Bildungs- und Sozialbereich zusätzliches Geld für das Donaubüro bereitzustellen.

Die Zukunft Europas steht auf dem Spiel. Es gilt, den Donauraum zusammenzuführen. Da darf nicht an der falschen Stelle gespart werden. Ulm muss seine führende Rolle bei diesem Prozess auch zukünftig ausfüllen können. Deshalb lautet die Forderung:

Mehr Geld für das Donaubüro, das Donaufest und die Donauakademie. Die finanzielle Not dieser Institutionen darf nicht noch größer werden!

2.2.2010

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